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Tag 2- “Entdecke Deinen Dranbleibfaktor”

Gerade hatte ich noch gedacht: “So diese Grippewelle hat wohl ohne Dich stattgefunden, Ines.”;
Da rächte sich dies natürlich promt. Sie raffte mich dahin und deshalb musste dieser Beitrag doch recht lange warten.
Nu aber:
Am 2. Tag der Herzenswege-Woche sollte es darum gehen, den eigenen Dranbleibfaktor aufzudecken.
Doch wie kam es eigentlich zu diesem Workshop?
Wie so oft in meinem Leben war es ein Zu-Fall. Und durch diesen sind Tina Meier und ich uns zu-gefallen.
Tina Morgenstern vom BCH war der Meinung, dass Tina und ich uns in Bezug auf Marrakech vernetzen sollten.
Im Oktober haben wir uns also relativ kurzfristig in HH getroffen und wollten eigentlich über unsere Marrakech-Ambitionen sprechen.
Das taten wir auch die ersten Minuten aber nach kurzer Zeit waren wir beim Herzenswege-Projekt gelandet.
Tina berichtete von ihren Storytelling-Workshops und schnell war klar: Das passt!!
Im November fand dann das Vor-Treffen der Workshopleiterinnen statt und spätestens da war klar:
Das passt so was von!!!
Tina war so nett, auch Tanja ins Boot zu holen, mit der sie diese Workshops im Normalfall leitet.
Hut ab, Tanja, Du bist extra aus Berlin angereist, um den Teilnehmerinnen diesen tollen Workshop zukommen zu lassen.
Und auch hier: Die Chemie stimmte auf Anhieb, vom ersten Telefonat und auch weiterhin lief alles wie`s Brezelbacken.
Ihr beide habt Euch dann schon im Vorwege intensiv mit Antje ausgetauscht und so war die Gruppe schon supergut eingestimmt auf das, was nun kommen sollte:
Durch das Visual-Storytelling bekamen alle Teilnehmerinnen die Möglichkeit, ihre eigenen (also gerade nicht von außen kommenden) Erfolgsfaktoren aufzudecken.
Rein praktisch lief diese Arbeit so ab, dass sich Zweier-Teams gebildet haben. Jede des Teams war einmal Erzählende und einmal Interviewerin.
Der Auftrag war, dass jede Frau eine “Heldengeschichte” von sich erzählen sollte:
Welche Geschichte fällt mir ein, die in meinem Leben ein voller Erfolg war?
Bei der einen Teilnehmerin war es die Heilungsgeschichte ihrer Krebserkrankung, bei der anderen war es die Umsetzung eines lange gehegten Herzenswunsches, ganz unterschiedlich.
Danach wurde dann jede Erfolgsgeschichte in eine Bildergeschichte übersetzt (Respekt vor allen diesen tollen Zeichnungen, nachdem bestimmt jede gedacht hat: “Was ich soll zeichnen, das kann ich im Leben nicht!”).
Unter Bezugnahme auf diese Bildergeschichte hat dann die jeweilige Interviewerin die Erfolgsgeschichte der anderen Frau mit eigenen Worten beschrieben.
Der Effekt?
Fast ohne Worte: diese Erfolgsgeschichte aus dem Mund einer anderen zu hören, machte so viel.
Gerade weil wir Frauen ja dazu neigen unsere Leistungen herunterzuspielen, frei nach dem Motto: “Bescheidenheit ist eine Zier”.
Wie das so ist mit den alten Glaubenssätzen.
Ein weiterer Effekt: Gemeinsam wurden dann am Beispiel dieser persönlichen Erfolgsgeschichte die Faktoren einer jeden Frau ausgearbeitet, die zu diesem Erfolg geführt haben. Welche Stärken habe ich schon? Wie wirken diese ganz von Selbst, ich brauche nichts mehr von außen.Für einige schien es das erste Mal zu sein, dass Ihnen so viel Aufmerksamkeit zu Teil wurde, für das was SIE zu erzählen hatten.
Noch`n Effekt: Allen stand die Erkenntnis deutlich ins Gesicht geschrieben, auch die Überraschung über die Erkenntnis.
Jede Teilnehmerin erhielt eine ganz eigene Tool-Box: Ich habe doch schon alles, ich muss es nur noch einsetzen.
Das macht die Hürde für jede einzelne so klein.
Es ist eben gerade nicht so, dass ich auf andere schaue und denke: “Oh nein, die konnte das, aber ich schaffe das nie!”.
Ja, jede hatte schon ihren eigenen Erfolg und ich brauche mich nur zu erinnern und es wieder zu machen.
Geschaut wurde auch, welche allgemeingültigen Erfolgsfaktoren gibt es?
Das kann sein: Mentor suchen, mutig sein, die Komfortzone zu verlassen, Gefährten suchen, nein sagen…..

Der Eindruck von Tina und Tanja war, dass alle Teilnehmerinnen positiv engagiert waren, sich so toll öffnen könnten, trotzdem (oder gerade wegen?) der schweren Erkrankung.
Es war ja das erste Mal, dass Tina und Tanja diesen Workshop in dem besonderen Umfeld gegeben haben. Es ist toll zu hören, dass es keinen Unterschied gemacht hat, dass alle krebsbetroffen waren. Schließlich haben alle Menschen ihr Päckchen zu tragen, auch wenn natürlich die gemeinsame Erkrankungsgeschichte schon eine besondere Gruppenenergie und auch ein besonderes Vertrauen und Verständnis entstehen lässt.
Aus der Wahrnehmung der beiden Leiterinnen war die Gruppe wertschätzend und offen. Es war ein tolles Miteinander und alle waren gleichzeitig fördernd aber auch fordernd.
Ich für meinen Teil bin einmal mehr einfach nur dankbar für die Zu-Fälle meines Lebens.
Ihr beide Tina und Tanja wart sowas von bereichernd für diese Woche, das ist nicht nur mein Empfinden, das weiß ich von den zahlreichen wertschätzenden Rückmeldungen der Gruppe, es war der Hammer.
Und was noch der Hammer ist: Am 29.03. kommen die Damen in den Genuss des 2.Teils Eures Workshop, wo es darum gehen wird,
die erarbeiteten Erfolgsfaktoren auf ein zukünftiges Projekt zu übertragen und die notwendigen Schritte zu erarbeiten.
Wie sollte es anders sein: Es haben sich alle angemeldet!!
Und gut für uns anderen Leiterinnen: Wir sehen uns auch alle wieder!
Man muss die Feste feiern, wie sie fallen!!

Alles ist gut!

Workshop-Vertiefung- Eröffnungsworkshop Antje Blöcker

Lang, lang ist`s her.
Die letzten Wochen waren bei mir sehr intensiv, ich musste so einiges regeln und sortieren!!
Nu´ aber freu ich mich, dass der Blog wieder einen Platz in meinem Leben hat.

Anfangen will ich mit dem Eröffnungsworkshop von Antje.
Wie sind Antje und ich überhaupt verbandelt?
Wir kennen uns schon ca. 24 Jahre und jetzt wo ich es schwarz auf weiß sehe: da wird mir selbst ganz anders.
Einmal mehr führt mir das vor Augen, wie das Leben dahin rast!
Gekreuzt haben sich unsere Wege erstmals beim Handball. Die Handball-Zeit ist für mich schon lange vorbei, aber immer wieder kreuzen sich unsere Wege.
Über die letzten Jahre durfte ich Antje`s Weiterbildung zum Coach und Personalentwickler beobachten:
In diesem Jahr war es so weit; Antje war erfreut und bereit, den Eröffnungsworkshop der Herzenswege zu gestalten. Welche Freude für uns beide!!
Antje war gleich angepiekst und schon bei unserem ersten Treffen sprudelten ihre Ideen nur so aus ihr heraus:
Hauptgedanke: Alle Teilnehmerinnen der Manhagen-Woche sind Heldinnen!
Heldinnen ihrer eigenen Heilungsreise nach einer Krebserkrankung.
Auf das Manhagen-Projekt bezogen heißt das für Antje:
Was meint das für die Teilnehmerinnen dieser Herzenswege-Reise?
Was würdet Ihr gerne mitnehmen?
Was braucht Ihr für einen guten Start in die Woche?
Was könnte helfen, die Reise gut gelingen zu lassen?
Was braucht jede in ihrem eigenen Reisekoffer?

Das gegenseitige Kennen-Lernen der Frauen war natürlich auch das Kern-Thema des Workshops.
Die Frauen brachten den Mut auf, sich gegenseitig ihre Lebensgeschichten zu erzählen.
Es war geprägt von totaler Offenheit.
Geprägt von totaler Toleranz: alle Frauen sind so unterschiedlich, aber jede durfte genau so sein, wie sie gerade war.
Jede wurde genau so an-genommen, mit allen Ecken und Kanten.
In dieser vertrauensvollen Atmosphäre war alles möglich!!
Die Hauptaufgabe des Workshops war in der Tat: den Raum zu geben, dass jede Teilnehmerin die eigene Lebenssituation in Worte bringen konnte.
Danach sollten dann die Methoden folgen:
Wer bin ich?
Wo komme ich her?
Was liegt hinter mir?
Wie bin ich auf das Reiseangebot der Herzenswege aufmerksam geworden?
Warum habe ich mich überhaupt für Herzenswege entschieden?
Warum habe ich mich gerade jetzt dafür entschieden?
Mit wem habe ich es auf dieser Reise zu tun?

Danach durften sich alle Damen sich ein Bild auswählen: Sonnenuntergang, wunderschöner Baum, Fußabdrücke am Strand…..
Die herrlichsten Motive und jede hat genau das Richtige für sich selbst gewählt.
Welche drei Punkte berühren Dich am meisten an diesem Bild?
Welche Kraftspender kannst Du daraus ziehen?
Diese Fragen durften alle Frauen in sich nachklingen lassen und dann im eigenen Tempo beantworten.

Am Mittwoch Abend kam Antje dann zu Besuch und war geflasht, dass alles so zusammenfloss.
Ute hat mit Ihrer Krafttierarbeit, den Alaska-Blüten und ihrer ganzen Arbeit alles aufgegriffen, was die Damen mit der Wahl ihrer Bilder, Kraftspender etc. schon an Grundsteinen gelegt hatten.

Antje pflückte die Blumen zusammen: Was soll am Ende der Woche herauskommen?
Welche gedanklichen Souvenirs möchte jede Frau mit nach Hause nehmen?
Beispiele gefällig?:
Freude
Ruhe
Austausch
Individualität

Antje hatte auch zwei Vorschläge im Gepäck:
Die Teilnehmerinnen bekamen die Möglichkeit ein Reisetagebuch zu führen.
Die Kreativität durfte zum ersten Mal fließen.
Jede durfte insbesondere aufschreiben, wofür sie an jedem Tag dankbar war.
Welche Gefühle nehme ich gerade wahr?
Was bewegt mich im Moment?

Der zweite Vorschlag:
Schreibe Dir selbst eine Karte: Was hast Du im besten Fall erlebt?
Schreibe auch auf, was Du an deinem Gegenüber bewunderst?

Der Plan ist dann, am letzten Abend zu schauen, was hat sich erfüllt, was könnte besser laufen, was nehme ich mit?

Eines ist Dir liebe Antje auf jeden Fall gelungen:
Du hast an nur einem Nachmittag eine so vertrauensvolle Atmosphäre geschaffen, so dass wirklich in null komma nichts eine Gruppe entstanden ist. Danke Dir dafür!!

Alles ist gut!!!

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Herzenswege 2015- Freitag = Party on!!!!!

Nun sitze ich hier nachts um drei Uhr.
Dieser letzte Tag unserer gemeinsamen Woche war noch einmal ein Ticken mehr besonders als der Rest sowieso schon!!
Vorm Frühstück war es wieder einmal soweit: Andrea stand auf der Matte (im wahrsten Sinne des Wortes).
Ein letztes Mal Yoga. Alle merkten nach den letzten beiden Yoga-Stunden ihre Muskeln, Sehnen und Bänder sehr genau und die ein oder andere hat für sich mitgenommen, dass diese Bewegungsart wirklich etwas macht!
Dann kam das vorletzte Frühstück. Meine Mutter hatte wieder eines ihrer köstlichen Weißbrote gebacken.
Ohne meine Eltern wäre ich noch heute aufgeschmissen:
In regelmäßigen Abständen retten sie mir meinen Hintern. Sei es, weil ich mich mal wieder mit einer verrückten Idee übernommen habe oder sei es, weil sie jetzt während der Herzenwege unseren Hundesitter machen
(auch wenn Du dann regelmäßig bei Wind und Wetter `rauskommst, liebe Mama)!!
An dieser Stelle ist wohl wenigstens der Platz um einmal “Danke” zu sagen!!!
Ohne Euch wäre wohl so manches Projekt in meinem Leben eine fixe Idee geblieben.

Nach dem Frühstück ging es dann mit der Kunsttherapie weiter und alle Bilder sind wirklich wunderschön geworden,
diese werden demnächst auf noch einmal auf diesem Block zu bewundern sein.

Am Nachmittag war ursprünglich Tanztherapie mit Kathrin Pätsch geplant, leider musste diese absagen.
So fügte es sich, dass der Nachmittag Birgit, den Frauen und mir gehörte.
Zum ersten Mal seit Bestehen der Herzenswege haben wir eine interne “Feedback-Runde” gemacht.
Zur Wiedergabe dieser besonderen Runde möchte ich gern morgen einen Extra-Beitrag schreiben, sie hat es verdient…

Am Abend hatte dann Ingrid wieder einmal exzellent für eine ganze Menge Leute gekocht. Es war köstlich.
Dann folgt die Abschluss-Runde mit den Workshop-Leiterinnen.
Auch diesen sehr tränenreichen und intensiven Austausch würde ich morgen sehr gern ausführlich beschreiben.

Jetzt aber zu dem Teil des Abends, welcher für den Titel dieses Beitrags Pate gestanden hat.
Wir waren nun also alle satt und zufrieden. Antje hat es einmal mehr geschafft, dass wir aus voller Inbrunst gemeinsam gesungen haben, was für ein erhebendes Gefühl.
Dann tranken wir etwas Wein und Prossecco, ahnten nichts Böses und plötzlich kam eines meiner Lieblings-Party Lieder aus meiner Musik-Anlage geschossen.
Ich wollte eigentlich nur kurz etwas lauter drehen und was soll ich sagen:
Plötzlich waren alle verbleibenden Damen auf der Tanzfläche!
Wir haben dann fröhlich bis 2.30 Uhr getanzt und morgen hab`ich dafür sicher wieder Knie und Rücken, aber was soll`s.
Dafür nehm`ich das gern in Kauf!!!

Alles ist gut!!

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Herzenswege 2015- Donnerstag

So! Nun haben wir den Salat:
Der vorletzte richtige Tag ist angebrochen und keiner hat`s gemerkt!
Unsere Zeit ist mega schnell vorüber gezogen.
Der Vormittag startet mit Antje Steenbek.
Antje ist im letzten Jahr in mein Leben getreten und ich bin so unendlich dankbar dafür!
Als ausgebildete Opernsängerin ist sie kurz mal nebenbei auch noch Stimm- und Rhythmus-Therapeutin.
Sie kriegt alle zu packen. Gemeinsam stimmen sie sich auf die verschiedenen Trommelinstrumente ein.
Die Noten sind natürlich erst einmal ein Abschreckungsmittel, aber am Ende bekommen sie es hin, dass sogar ein Trommel-
Kanon entsteht; alle sind schwer beeindruckt!!!
Sogar eine gemeinsame Zeit des Singens ist noch `drin. Antje übt ganz klassisch Tonleitern. Klingt komisch, ist aber so.
Am Ende aber singen alle zusammen ein afrikanisch anmutendes Lied, jede in ihrem eigenen Ton.
Birgit bekommt immer noch Gänsehaut, wenn sie daran denkt!!!!

Am Nachmittag kommt Sandra Rohwedder, um den Damen die Fotografie von einer anderen Seite zu zeigen.
Sandra bringt Kameras mit, welche qualitativ fast nicht zu toppen sind.
Auch ich hatte die Kamera meiner Tochter zugesichert.
Ich wollte allerdings nicht mit alten Gewohnheiten brechen und habe dies prompt vergessen:
aber wie auch bereits zuvor: “dat löpt sik all`n trech”.
Sie kamen auch ohne klar.
Die Damen waren sehr begeistert, was alles technisch und praktisch mit der Fotografie möglich ist.
Kreativität lässt einmal mehr grüßen. Das kennen wir ja schon aus der Woche.

Ein weiteres Highlight der Woche:
Antje Blöcker hat auf einer Ausbildungsmesse innerhalb einer halben Sekunde folgenden Workshop mit Herrn Wallus von OTN klar gemacht:
Bekanntermaßen stellt OTN orthopädische Schuhe her. Darüberhinaus stellt OTN aber auch Schuhe nach Maß her, unter anderem auch Flip-Flops.
Der Gedanke war nun, den Teilnehmerinnen von der Herzenswege-Woche auf ihrem Weg in ein neues Leben auch neue Schuhe zur Seite zu stellen.
Gedacht-Getan.
Die Mädels haben innerhalb von zwei Stunden ein Unikat hergestellt; der nächste Sommer darf gerne mit großen Schritten kommen.
Herr Wallus hat uns so eine herzliche Einführung gegeben, wir fühlten uns gleich willkommen.
Dann war es auch noch so, dass Herr Müller, Micha und Marie sowas von nett sind und in die Welt passen;
selbst die unpatentesten unter uns (ich meine hauptsächlich mich) kitzelten ihr Schuhfertigungspotential aus sich heraus.
(Bilder folgen).
Dieser Tag war so reich an Erlebnissen und Kreativität; klar, dass er nur so an uns vorüber flog!!!
Auch diese ganz besonderen Dinge werde ich in der kommenden Woche gern intensiver beschreiben!!!

Ein Gefühl würde ich gern noch beschreiben:
Herzenswege gibt es seit drei Jahren. Zum ersten Mal haben meine Schwester im Herzen Birgit und ich uns die Freiheit genommen und sind sitzen geblieben, nachdem alle Bewohnerinnen des Gutes Manhagen ins Bett gegangen waren. Wir saßen bist 1.20 Uhr und haben uns gegenseitig unsere Seele ausgebreitet.
Ich bin so froh, glücklich, dankbar und alles für diese wunderbare, tiefe, innige Freundschaft.
Danke Birgit, dass Du mich immer und überall rettest!!!

Alles ist gut!

Herzenswege 2015- Mittwoch

Mittwoch ist immer der Ute-Tag.
Als ich die Idee zu der Herzenswege-Woche hatte, war mein erster Gang der zu Ute.
Mit ihr hatte ich während meiner Genesungsphase die wichtigste Therapeutin an meiner Seite:
Über Kinesiologie lösten wir meine Todesangst ab.
Wir machten Aufstellungsarbeit, verabschiedeten einschränkende Glaubenssätze und die Liste geht noch viel, viel weiter.
Hätte Ute nicht ihre Mitarbeit an diesem Projekt zugesagt, wäre es wohl nie zustande gekommen.
Wie Ihr seht: es gibt Herzenswege!!
Heute also kommt nun Ute.
Sie schenkt ihren freien Praxistag und ihr immenses Wissen über die Zusammenhänge von Körper-Geist-Seele an alle Teilnehmerinnen, die es annehmen mögen.
Jede einzelne darf sich eine Alaska-Blüte aussuchen, oder anders herum. Die Wirkweise dieser Blüten durfte auch ich des öfteren erfahren. Sie arbeiten auf der Bewußtseinsebene und ich muss gar nichts tun, außer sie einfach wirken zu lassen.
Jede einzelne sucht sich außerdem ihr Krafttier aus und natürlich passt jedes Tier wie die Faust auf`s Auge.
Die Teilnehmerinnen sind mehr oder weniger verblüfft, dass sich ein individueller roter Faden durch diese Woche zieht.
Von Anfang bis Ende.
Eine Teilnehmerin hatte beim Eröffnungsworkshop von Antje das Baumbild gewählt. Der Baum wirkt immer weiter, ob über die Alaska-Blüte, das Krafttierbild oder die selbst erstellten Kunstwerke bei Kathrin.
Am Nachmittag kommt noch jede Frau in den Genuss der Energiearbeit bei Ute.
Ich freue mich so darüber, dass offensichtlich alle die Geschenke des Tages annehmen können.
Das ist jetzt nur superkurz angerissen, ich werde im Anschluss dieser Woche versuchen, alle diese besonderen Unterstützungsangebote näher zu beschreiben.
Wer sich jetzt schon einmal näher über das Angebot von Ute informieren möchte:
Herzlich willkommen:
www.naturheilpraxis-krueger-johannsen.de

Alles ist gut!!

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Herzenswege 2015- Dienstag

Unglaublich aber wahr, wir haben Tag 4 zu fassen.
Wie die vergangenen Jahre auch rast die Zeit wieder davon.
Dieses Gefühl stellt sich ja immer ein, wenn so viele intensive Erfahrungen in unserem Leben stattfinden.
Heute setzt Martina ihre Einreibungen fort und auch Kathrin vertieft ihre Kunsttherapie.
Dieses Mal probieren sich alle an der Staffelei aus.
Nach einer kleinen Meditation zur Einstimmung auf die Farben und die Malerei, greifen dann alle zur Gauchè-Farbe und es kommen die schönsten Kunstwerke ans Licht.
Die schönsten Kunstwerke auch von denen, welche vorher steif und fest behauptet haben:
“Ich bin überhaupt nicht kreativ und malen kann ich schon gar nicht!!!”
Was für eine Erfahrung, dann mit seiner ureigenen Kraft und -klaro- Kreativität in Kontakt zu kommen.

Am Nachmittag ist dann Ingrid Henning zu Gast und was soll ich sagen:
Das Kreativitätsfeuerwerk geht weiter!!
Die Damen haben ihr “Reise-Tagebuch” (siehe der Eröffnungsworkshop von Antje Blöcker) zu neuem, erweitertem Leben erweckt.
Da kann man direkt neidisch werden, welche Schönheiten entstanden sind;
oder was meint Ihr zu den Büchern, die ganz oben zu sehen sind?
Am Abend kommt dann Regina Apsel mit ihrer Wanderfreundin Gabi zu Besuch.
Regina war eine Teilnehmerin der allerersten Herzenswege-Woche.
Jetzt haben beide uns alle mit ihrem Bericht über den Jakobsweg begeistert.
Wir konnten uns so gut in die Wanderer hineinversetzen und nicht nur eine hat Lust bekommen,
diesen Weg auch einmal zurückzulegen.
Besonders die Einblicke von Regina und Gabi in das einfache Leben auf dem Pilgerweg und die damit einhergehende Klärung des Inneren hatte es uns allen angetan!
Danke an Euch beide!!
An diesem Abend war dann naturgemäß nicht mehr so die Zeit, um uns der einen Form unserer Kreativität zu widmen:
Stricken und Häkeln.
Es ist schon fast Tradition:
Seit 2013 häkeln und stricken wir, was der Faden hergibt.
Apropos Faden, auch in diesem Jahr sind wir wieder von der “Sticknadel” in Neumünster-Einfeld mehr als gut bestückt worden:
die schönste Wolle hat Frau Kuptz uns unentgeltlich zur Verfügung gestellt, wir sind sooo dankbar für die Unterstützung!!!

Alles ist gut!!

Herzenswege 2015- Kunsttherapie und Rhythmische Einreibung

Der Tag beginnt vor dem Frühstück :-( mit Yoga :-) .
Andrea Tornau führt alle Interessierten in die Kunst der Entspannung, Atmung, Muskelanspannung und -dehnung und auch in die mentale Ruhe ein. Fast jede Teilnehmerin hat sich im Yoga und mit Andrea wohl gefühlt.
Das freut mich ganz besonders, da Yoga für mich während meiner Genesungsphase eine wichtige Rolle gespielt hat.
Immer mehr konnte ich mich auf diese ganz besondere stärkende Körperarbeit einlassen. Genauso wichtig ist für mich aber auch die mentale Komponente und auch wenn ich es erst nicht glauben konnte: Es geht wunderbar zusammen- Kräftigung und mentale Ruhefindung.
Danke Dir, liebe Karin, dass Du mich ermuntert hast, Deine besondere Yoga-Schule auszuprobieren und durchzuhalten!!!
www.km-yoga.de
Ich wünsche mir, dass die eine oder andere diesen Weg auch für sich entdecken möge!

Der Vormittag ist dann unserem inneren Licht gewidmet:
Die anthroprosophische Kunst-Therapeutin Kathrin Werner aus Groß Vollstedt schenkt den Frauen ihre Zeit und ihr Wissen.
Es entstehen so tolle Bilder, ich bin schwer beeindruckt.
Auf diesem Weg bekomme auch ich wieder Lust meine ureigene Kreativität zu entdecken und habe schon feste Termine für mich bei Kathrin ausgemacht, auf die ich mich schon sehr freue.
www.lebens-kunst-therapie.de
Unterstützt wird Kathrin von der Psychologin Uta Kraft (welch passender Name), die liebenswürdigerweise auch ihre “Kraft”, Zeit und ihr Wissen verschenkt.
www.innere-gartenarbeit.de

Am Nachmittag ist dann eines meiner Wochen-Highlights an der Reihe!!!
Die Heilpraktikerin Martina Karschner aus Neumünster verschenkt rhythmische Einreibungen nach Ita Wegmann.
Im letzten Jahr durfte ich Martinas Gabe das erste Mal erfahren und seitdem schwöre ich auf diese Art Berührung.
Berührung im Außen führt zur inneren, ganz tiefen, Berührung.
Liebste Martina, danke Dir, dass Du sogar an Deinem Geburtstag den Weg zu uns gefunden hast!!!
www.martina-karschner.de

Dankenswerterweise werden wir auch in diesem Jahr wieder so lecker bekocht!!
Ruth Tietje und Ingrid Henning stehen mehrere Male am Herd und lassen uns ihre wirklich bemerkenswerten Kochkünste angedeihen.
So ist es wieder einmal ein so perfektes Zahnrad, wo alles ineinander greift. So viele helfende Hände, Künste und Wissen.
Alle sind so super-flexibel, gehen ganz entspannt mit meinen Termin-Katastrophen um und sind einfach nur wohlwollend.
Wohlwollend allem gegenüber, ich bin einmal mehr beschenkt!!

Alles ist gut!!

Herzenswege 2015- Der erste “richtige” Tag

7.30 Uhr Frühstücksdienst-Beginn
Ich habe das Gefühl, gerade letzte Woche hier gewesen zu sein.
Alles wie gehabt und alles geht leicht von der Hand.
Tina Meier und Tanja Bäcker kommen pünktlich um 8 Uhr zu Ihrem Workshop “Entdecke Deinen Dranbleib-Faktor”.
Und auch das fühlt sich an, als wäre es nie anders gewesen. Beide Workshop-Leiterinnen sind sofort integriert und sind überrascht, wie schnell sich die Gruppe gebildet hatte.
Wir alle fragten uns: “Was hatte Antje tags zuvor bloß mit allen gemacht?”
Tina und Tanja machen diesen Workshop normalerweise über mindestens 2 Tage, hier bei uns bieten sie die erste Hälfte an.
Kurz gesagt geht es darum, dass jede Frau einer Interviewpartnerin eine Erfolgsstory von sich erzählt. Diese wird dann von der jeweils anderen in vier Bilder zusammengefasst und am Ende vor der gesamten Gruppe zusammengefasst.
Ziel ist es, dass alle Frauen einmal realisieren, welche Erfolgsfaktoren sie bereits in sich tragen.
Alle Damen machen auf mich einen so entspannten, zufriedenen und “angekommenen” Eindruck, es ist unglaublich.
Unglaublich auch das Feedback, welches Tina und auch Marlies mir geschenkt haben:
Die Gruppe hat eine Wetter-Karte vor Augen gehabt:
Auf dem Hinweg hatten viele Frauen den Sturm vor Augen und das passte auch zu ihrem Inneren.
Dann hätte ich die Tür aufgemacht und alle Bedenken seien verschwunden; es sei die Sonne aufgegangen.
Da kommen mir natürlich prompt die Tränen, ich bin so gerührt über diese tolle Rückmeldung.
Danke dafür!!
Tanja und Tina werden in 2-3 Monaten den weiterführenden Teil dieses Workshops anbieten und alle Teilnehmerinnen freuen sich schon heute auf diesen Tag, mit all`seinen Erkenntnissen, die sich dort zusätzlich zeigen werden.
Wer mehr über diese beide tollen Workshop-Leiterinnen wissen möchte; bitte sehr:
www.tanja-baecker.de
www.tinameier.de

Alles ist gut!

Herzenswege 2015- Die Ankunft

Nach einer kurzen Nacht (3,5 Stunden Schlaf) ist es endlich wieder so weit:
Birgit und ich dürfen um 8.30 Uhr das wunderschöne Gut Manhagen beziehen.
Wir beide empfinden ähnlich: Was für ein kraftvoller, friedlicher Ort.
Das sagen wir, obwohl das Wetter mit seinen Stürmen und Schauern alles andere als friedlich war, aber mit jedem Wetter ist dieser Ort magisch.
Die Blumen, Schokoherzen und Dr. Hauschka-Spenden wurden schon am Abend vorher von meiner unermüdlichen Herzensschwester Birgit in jedem Zimmer verteilt.
Ab 10 Uhr kamen dann die ersten Teilnehmerinnen eingetrudelt und wie erwartet sind auch all`diese wie verzaubert.
Statt der erwarteten neun Damen kamen zunächst nur sieben. Die achte Weggefährtin habe ich dann noch telefonisch erreicht und sie machte alles möglich und kam am Abend nach.
Auch an diesem Tag haben wir wieder reichlich Geschenke bekommen:
Einige Workshop-Leiterinnen haben sich die Zeit genommen, sich und ihr Angebot vorzustellen:
Ute Krüger-Johannsen- Heilpraktikerin, Kathrin Werner- Anthroprosophische Kunst-Therapeutin, Antje Blöcker- Coach,
Martina Karschner- Heilpraktikerin, Andrea Tornau- Yoga-Übungsleiterin und Sandra Rohwedder- Fotografin.

Eröffnet wird diese besondere Woche von Antje Blöcker mit dem Workshop “Heldinnen-Reise”.
Drei wichtige Komponenten dieses ganz besonderen Workshops sind:
-die Teilnehmerinnen dürfen in Ruhe bei Herzenswege ankommen
-die Teilnehmerinnen lernen sich untereinander kennen
-die Teilnehmerinnen erahnen ihre Herzenswünsche für diese Woche
In Antjes Wahrnehmung sind alle diese Frauen Heldinnnen. Heldinnen, die eine schwere Zeit gemeistert haben, jede auf ihre ureigene Weise! Antjes Idee ist, dass jede Teilnehmerin ihr eigenes Reisetagebuch erstellt. Ein Tagebuch über die besondere Reise dieser Woche, über die innere Reise….
Antje ist so berührt davon, dass jede einzelne Frau den Mut hatte, ihre Geschichte zu erzählen. Jede hat jeder geduldig zugehört und alle hatten eines gemein:
Niemand konnte zunächst an das überraschende Herzenswege-Angebot glauben. “So etwas gibt es? Das wird mir angeboten? Unglaublich!”
Und dann waren sie in der Lage dieses Geschenk annehmen zu können, jede zu dem für sie richtigen Zeitpunkt.
Leiterin und Teilnehmerinnen fühlten sich so bereichert.
Die verschiedenen Kommentare lauteten:
-welch achtsamer Umgang miteinander
-so eine schöne Atmosphäre
-ein liebevoller Empfang
-alles ist so schön mit Blumen geschmückt
-außergewöhnlich vertrauensvolle Stimmung

Abgerundet wurde dieser erfüllte erste Tag mit einem köstlichen Abendessen, welches von dem Ehemann unserer Teilnehmerin Regina Ahdami. Wir alle beneiden sie um diesen kochenden Ehemann:-)
Wir freuen uns auf alles, was kommt.
Alles ist gut!

Herzenswege/ Der Countdown läuft…

Einmal schlafen noch, dann ist es wieder so weit:
Eine neue Herzenswege-Woche bricht an, die nunmehr 3., ich kann es kaum glauben…

Meine Herzensschwester Birgit und ich werden in 1 Stunde Aldi unsicher machen und jeder eine Einkaufswagen vollladen, auf dass alle Teilnehmerinnen nicht nur ihre Seele nähren, sondern auch den Körper.
Am Mittwoch durfte ich von einer Apothekerin aus Neumünster bereits die tollsten Körperpflege-Produkte abholen, das ist das Besondere:
Sobald jemand von diesem Projekt hört und in Resonanz damit geht, bekommen wir so viele Angebote.
Sei es, dass Frauen ihr wertvolles Wissen unentgeltlich zur Verfügung stellen oder wie in diesem Fall, dass hochwertige Sachspenden abgegeben werden, die nun bei den Teilnehmerinnen auf dem Nachttisch als Begrüßungs-Präsent bereitstehen.
Ich bin gespannt, was noch so alles im Laufe der Zeit kommen mag.
Alles ist gut!